Geschichte SC Rapide Wedding

m Jahr 1893 beschlossen einige 17-jahrige fußballbesessene Schüler der Friedrich-Werderschen-Realschule einen Fußballverein zu gründen.
Sie gaben dem Verein den Namen "Berliner Tor- und Fußballclub Rapide".
Im Jahr 1902 waren sie es, die im Norden Berlins einen geschlossenen Platz ihr eigen nennen konnten, der heutige NNW-Platz am Gesundbrunnen.

Im Jahre 1906 wurde analog dazu der Reinickendorfer BC 06 gegründet, der dann 1914 durch den Zusammenschluss mit dem BFC Wedding den SC Wedding bildete.

1945 nach dem Ende des 2. Weltkrieges, sammelten sich die Fußball- und Handballspieler der vorgenannten Vereine, um die Sportgemeinschaft Schillerpark zu bilden.
1948 beschloss die Generalversammlung dieser SG sich den Namen SC Wedding zu geben. Daraus wurde im Jahr 1950 die gedeihliche "Sportler-Ehe" mit dem S.C. Rapide 93.

In den Folgejahren stabilisierte sich das Vereinsleben und die sportlichen Erfolge der Fußballer stellten sich ein:
In der Saison 1957/58 wurde der SC Rapide-Wedding 1893 e.V. zum ersten mal "Meister der Berliner Amateurliga".
Die Erringung der "Berliner Amateurmeisterschaft" im Jahr 1964/65 berechtigte zur Teilnahme an den Qualifikationsspielen zur Deutschen Amateurmeisterschaft im Jahr 1966. Besucherzahlen von 5.000 bzw. 6.000 Zuschauern und das Erreichen der Zwischenrunde waren die Highlights des Jahres.
1974 führte Trainer Gerhardt "Jonny" Nitsch die Mannschaft zum Titel des "Berliner Pokalsiegers".
1992/93, im Jahr des 100-jährigen Bestehens, qualifizierte man sich für die Verbandsliga, Berlins höchster Amateurspielklasse. Dieser Spielklasse gehörte man bis zum Ende der Saison 2000/2001 an, wo der Abstieg in die Landesliga Berlin nicht zu vermeiden war.

1967 begründete sich neben der Fußballabteilung eine Bowlingabteilung, die mit wechselnden sportlichen Erfolgen sogar zeitweilig in der 1. Bundesliga spielte.