Fußball: 1. Herren 27. Spieltag

By 21. Mai 2017Fußball: 1. Herren 16/17
Kreisliga B, Staffel 5

SC Westend II  – SV Nord Wedding  3 : 4

 

 


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und von der Feier Ramona S.


Nord Wedding spielte gegen sich selbst

Jetzt ist es amtlich. Durch die Niederlage der SSG Humboldt ist die SV Nord Wedding nach Jahren der Erfolglosigkeit nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen. Noch vor Spielbeginn lobt Trainer Dennis Rätsch seine Elf für die gute Zusammenarbeit, das Engagement, die zuverlässige Trainingsbeteiligung. Aber er mahnt auch, die Saison ordentlich und fair zu beenden und die noch ausstehenden Gegner ernst zu nehmen.

Westend 01 hat Anstoß und hält gleich von Anfang an den Ball in den eigenen Reihen, so dass der Spitzenreiter minutenlang nicht einmal in die Hälfte des Gegners kommt. Lag es an dem etwas holprigen Rasen, der Größe des Platzes oder was war sonst? Jedenfalls kommen die Mannen von der Kühnemannstr. überhaupt nicht in Tritt. Die Westender bestimmen das Spiel, allerdings auch mit Hilfe einiger verträumter Weddinger Abwehrspieler. Inkonsequent und mit falschen Laufwegen ermöglichen sie den Hausherren diverse Einschussmöglichkeiten. Schon in den ersten Minuten verletzt sich ohne Gegnereinwirkung der wichtige Burak K., er fehlt in Folge an allen Ecken und Enden.

Nicht ganz überraschend geht Westend in der 18. Min. mit 1:0 in Führung. Gleich im Gegenzug ziehen die Weddinger aber gleich, Sezgin. I., setzte sich energisch im Strafraum durch und trifft aus kurzer Distanz. Die Spielanteile sind im weiteren Verlauf gleichmäßig verteilt. In der 34. Min. aber zieht Ferhat K. das Tempo mit Ball am Fuß in der eigenen Hälfte an, läuft und läuft und läuft, schnell erreicht er den gegnerischen Sechszehner, von dort schieb er den Ball an dem herausstürzenden Torhüter vorbei ins lange Netz, 1:2. Die SV Nord Wedding findet trotzdem immer noch nicht ins Spiel und muss sich in der 38. und 42. Min. zwei Gegentreffer gefallen lassen.

Zur Halbzeit wirkt der Trainer mit beruhigender Stimme positiv auf die Mannschaft ein.

In einem Duell, das ausschließlich von seiner Spannung, nicht aber von seiner spielerischen Qualität lebte, schien nach dem Seitenwechsel zunächst alles für die Westender zu laufen. Aber mit ihrem zweiten Angriff nach Wiederbeginn, setzten die Weddinger die Charlottenburger dermaßen stark unter Druck, dass die dann ein Eigentor fabrizierten, 3:3 in der 50. Min. War nur ein kurzes Strohfeuer, Westend hatte trotzdem weiterhin die besseren Spielanteile und spielte konstruktiver nach vorn. Allerdings wurden sie auch des Öfteren von den Entscheidungen des schwachen Schiedsrichters begünstigt. Auf Weddinger Seite gefielen Christian I. in der Abwehr, Benjamin M. mit seiner Übersicht und einigen Kabinettstückchen a´la Franck Ribéry und der unermüdliche Sezgin I.

Während sich Westend in den letzten Minuten mit einem sicher geglaubten Punkt zufrieden gibt, raffte sich Nord Wedding noch einmal zur Schlussoffensive auf. Einen Freistoß aus achtzehn Metern versenkt Sezgin I. gefühlvoll und unhaltbar ins rechte obere Eck.

Die SV Nord Wedding zieht ohne Umwege weiter ihre Kreise. Beim 3:4-Erfolg holt sie zweimal Rückstände auf und sichert sich erst in der Schlussminute drei Punkte.

Der Vereinsvorsitzende Klaus K. hatte für alle Spieler, Freunde und Gönner der erfolgreichen Mannschaft „Aufstiegs-T-Shirts“ anfertigen lassen, damit wurde in der Jungfernheide ausgelassen gefeiert. Anschließend fuhren alle in das Vereinshaus an der Kühnemannstr. zum gemeinsamen Essen und um in den Erfolgsgedanken zu schwelgen.

Michael Rätsch

Geistesblitz:
>>Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang<<
Jean de la Fontaine (Französischer Dichter)


Presse

FuWo -Ausgabe 22.05.2017